
Beheimatet ist die Frucht im tropischen Ostafrika, doch schon früh wurde die Tamarinde nach Indien gebracht. Hauptanbaugebiete neben dem Großproduzenten Indien sind Thailand, Costa Rica, Puerto Rico und Mexiko. Tamarinde bedeutet "Dattel aus Indien". Von Konsistenz und Reichhaltigkeit her ist Tamarinde in der Tat mit Datteln vergleichbar. Allerdings ist Tamarinde etwas sauer, weshalb sie auch als "Sauerdattel" bezeichnet wird. Es werden zwei Sorten unterschieden; die süße Tamarinde und die süß-saure Tamarinde. Auf dem Foto ist die süß-saure Sorte abgebildet.
Tamarinde wird in der ayurvedischen Medizin auch als Heilmitteln eingesetzt: Sie regelt die Verdauung, lindert Fieber, wirkt antiseptsich, vermindert Brechreiz in Schwangerschaften und hilft durch seine engiftende Wirkung bei Gelbsucht und Ruhr.
Verwendungszweck
Die Schale oder Hülse der Tamarinde ist zwar hart, aber zerbrechlich wie bei einem hartgekochten Ei, sie benötigen also kein Werkzeug. Am besten sie befreien die ganze "Schote" von der Schale, das Fruchtfleisch haftet desweiteren an einem elastischen Ästchen, der an einem Ende vollständig manuell abgezogen werden kann. Nun dürfen Sie das süß bis säuerliche Fruchtmark (je nach Sorte) ablutschen, das noch mehrere Kerne in sich trägt.