Was ist eine Papaya ...


Ein tropischer, palmähnlicher Baum, der zur Familie der Melonenbaumgewächse gezählt wird. Der Baum stammt ursprünglich aus dem Tiefland und Küstenregionen des tropischen Amerikas. Schon zu Beginn des 16. Jahrhundert begannen die Spanier damit, diese Pflanze auch auf den Antillen und den Philippinen anzupflanzen. Heute wird sie weltweit in den Tropen und Subtropen kultiviert.  Die Früchte sind oval bis birnenförmig und werden 10-30cm lang. Die Schale ist grün und verfärbt sich mit zunehmender Reife gelb bis oragerot. Sie wird nicht mitgegessen. Das Fruchtfleisch ist gelb, orange oder rosa gefärbt. In der Mitte der Frucht befindet sich eine kleine Höhle, in der hunderte schwarzer, kugeliger Samen in einer geleeartigen Substanz eingebettet sind.

  Verwendungszweck

Unreife Früchte können wie Gemüse verarbeitet werden und werden u.a. für Chutneys, Currys, und Salsas verwendet. Das reife Fruchtfleisch schmeckt angenehm süßlich, mit etwas Zitronensaft und Zucker oder Ingwer wird der Geschmack noch verstärkt.

Zu beachten ist, dass die Frucht kaum nachreift. Es sollte also beim Kauf unbedingt auf die nötige Reife geachtet werden. Diese kann man an der Farbe und vor allem an der Festigkeit erkennen: je leichter sich die Frucht mit dem Finger eindrücken lässt, desto reifer. Die Frucht ist niemals "überreif" (außer wenn sie zu gären beginnt), extrem weiche Exemplare zeichnen sich durch einen besonders intensiven und süßen Geschmack aus. Nur das Fruchtfleisch wird verwertet. Die Frucht wird halbiert, die Samen werden mit einem Löffel entfernt und die Frucht wird geschält. Das zarte Aroma kommt am besten zur Geltung, wenn die Papayas mit Limettensaft beträufelt werden.

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