Was sind Guaven


Die Guava kommt ursprünglich aus dem tropischen Amerika, vermutlich aus Brasilien oder Mexiko. Guaven werden in Südamerika, Mexiko, Südafrika, Indien, Thailand und Israel angebaut. Die Spanier trafen während ihren Eroberungsfeldzügen der Neuen Welt auf die Kulturpflanze Guava, sie waren es auch, die für eine weitere Verbreitung sorgten. Die Spanier brachten die Guava zu den Philippinen, die Portugiesen führten sie in Indien ein. Im Laufe des 19. Jh. wurde sie nach Nordafrika, in den Nahen Osten und an die französische Mittelmeerküste verbreitet.

Die birnen- oder apfelförmige, gelbe Beere wird bis 12cm dick. Sie besitzt eine typische Kelchzipfelkrone.  Es gibt aber auch fast samenlose Sorten. Die rundlich birnenförmige Frucht hat eine raue, grün-gelbe Schale. Das feste, saftige Fruchtf[eisch ist weißlich- grün, gelb oder lachsrot und enthält eine gallertartige Pulpe mit essbaren Samen. Die Guave schmeckt süß-säuerlich und angenehm aromatisch. Sie wird als "Vitaminbombe" bezeichnet. Kauftipp: Reife Früchte geben auf Fingerdruck leicht nach und haben ein intensives Aroma.

Inhattsstoffe:

100 g enthalten: 35 kcal (146 kj), 0,9 g Eiweiß, 0,5 g Fett, 6,o g Kohlenhydrate (o,5 BE), 290 mg Kalium, 273 mg Vitamin C.


Ganzjährig verfügbar. Bei Zimmertemperatur einige Tage.
 

Verwendungszweck

Frisch werden sie als Obst verzehrt. Mit oder ohne Schale verzehren oder in Stücke zerteilt und mit Zucker oder Zitronensaft pur genießen. In Asien werden unreife Früchte mit Zucker und Zimt bestreut gegessen. Die Guava sind auch für die Verarbeitung zu Gelee und Marmelade geeignet. Ebenfalls gibt es Guaven als Konservenobst. Aus dem Saft werden Fruchtsäfte und Speiseeis hergestellt. Auch gekocht sind die Guaven eine beliebte Abwechslung.

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