Der Spinat wurde
Kultiviert: Seit tausend Jahren
Herkunft: Mittelasien
Familie: Gänsefußgewächse
Verwandtschaft: Rote Rübe und Mangold
Reicch an Eiweiß, Phospor, Kalium, Calcium, Magnesium, Jod, Eisen, Provitamin A, Vitamine B1, B2 und C, Oxalsäure
Blutbildung sowie die Sekretion der Bauchspeicheldrüse, Magenschleimhaut und der Galle fördern.
Wissenswertes
Als Ernährungswissenschaftler in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts herausfanden, dass Spinat Eisen, Vitamin A und Vitamin B2 (Riboflavin) enthält, wurde er als Gemüse beliebt. Allerdings ist der Eisengehalt mit einigen Milligramm pro 100 Gramm Frischgewicht nicht besonders hoch.
Mit Ausnahme der Tropengebiete wird Spinat weltweit angebaut. Die Hauptanbauländer in der EG sind Italien, Frankreich und Deutschland. Spinat ist ein 30 cm und höher werdendes zartes Blattgemüse, das mit der Rote Bete und der Melde verwandt ist. Seine fleischigen Blätter bilden eine Rosette. Frühe Aussaaten ergeben den feinblättrigen Frühjahrs und Sommerspinat, spätere den gröberen Winterspinat. Bei der Unterscheidung von "Blatt-" und "Wurzelspinat" handelt es sich nicht um verschiedene Kulturformen, sondern um unterschiedliche Ernteverfahren. Der ernährungsphysiologische Wert des Spinats ist enorm hoch. Nicht umsonst sagt der Volksmund: "Spinat ersetzt die halbe Apotheke."
Er ist reich an den Mineralstoffen Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium, Kupfer, Jod, Eiweiß, Kohlenhydraten, Fett, Provitamin A sowie den Vitaminen B1, B2 und C. Besonders erwähnenswert ist der Gehalt an Eisen, ungefähr 3 mg% in frischem Spinat. Spinat fördert die Blutbildung und die Sekretion der Bauchspeicheldrüse, der Magenschleimhaut und der Galle.
Spinat wird fast immer gekocht zubereitet. Als Ergänzung zu den herkömmlichen Rezepten empfiehlt es sich, auch einmal die vielfältigen Spinatzubereitungsarten der italienischen Küche auszuprobieren.
Foto:Dieter Kaiser/pixelio