Der Rhabarber wurde

Kultiviert: Seit tausenden Jahren
Herkunft: Asien
Familie: Knöterichgewächse
Verwandtschaft: Buchweizen, Sauerampfer
Reich an Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, mäßige Vitamingehalte, Gerbstoffe, Oxalsäure, viel Zitronen- und Apfelsäure
Verdauung fördern, Bakterien zur Strecke bringen, Darmbewegung anregen.
Wissenswertes
Rhabarber wird in allen gemäßigten Zonen der Erde angebaut, in Europa hauptsächlich in den Niederlanden, England und Deutschland. Unser Rhabarber stammt überwiegend aus einheimischer Freilandkultur. Die Haupterntezeit ist April bis Juli.
Von Dezember bis April kommt die Ware aus dem Treibhaus, ergänzend auch aus den Niederlanden und Belgien. Rhabarber, eine sogenannte Rhizomstaude, entwickelt auf bis zu 60 cm langen und 3-8 cm breiten, glatten und kahlen Stielen seine Blätter. Als Gemüse genutzt werden die Blattstiele, die sogenannten "Rhabarberstangen"; diese sind grünstielig-grünfleischig, rotstielig-grünfleischig oder rotstielig-rotfleischig.
Rhabarberstangen enthalten vorwiegend Apfel- und Zitronensäure und verhältnismäßig wenig Oxalsäure. Letztere, verantwortlich für den sauren Geschmack des Rhabarbers, ist in den reifen, handförmig gelappten Blättern in erheblichen Mengen vorhanden, die aus diesem Grund nicht gegessen werden sollten. Die übrigen Inhaltsstoffe sind: Stärke, Pektin, Eiweiß, Gerbstoffe,