Der Rotkohl wurde
Kultiviert: Seit dem Mittelalter
Herkunft: Europa
Familie: Kreuzblütler
Verwandtschaft: Radieschen, Rettich, Kren, Chinakohl, Broccoli, Grünkohl, Karfiol, Kohl, Kohlrabi, Kresse, Kohlsprosse, Weißkraut
Reich an Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Vitamine C und E, B-Vitamine, Anthocyane
Blutbildend und entwässernd wirken; mein Vitamin C erst beim Kochen freisetzen.
Wissenswertes
Wie alle Kohlarten hat auch der Rotkohl seine Heimat im mittelländischen Seegebiet und Kleinasien. Heute erfolgt der Anbau vor allem in Belgien, in den Niederlanden, in Frankreich, Skandinavien, Polen, Österreich, Italien und in erster Linie in Deutschland. Im Unterschied zum Weißkohl hat der Rotkohl einen schwächeren Wuchs, kleinere, sehr feste Köpfe und die auf einem hohen Gehalt an Anthocyan beruhende, charakteristische lila-violette Farbe der Blätter. Die Blätter des hochrunden Kopfes variieren je nach Sorte in der Farbe, wobei die Umblätter häufig einen grünroten Schimmer zeigen. Der Kohlgeschmack des Rotkohls ist typischer und feinwürziger als der des Weißkohls.
Die wesentlichen Inhaltsstoffe sind: Eiweiß, Kohlenhydrate, die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen, Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C.
Rotkohl wird gern roh als Salat oder zu Rohkostspeisen zubereitet. Überwiegend wird er aber als Gemüse gekocht, geschmort oder gedünstet. Zu vielen Fleischgerichten ist Rotkohl eine beliebte Beilage.
Foto:Lars Kunze/pixelio