Der Rosenkohl wurde
Kultiviert: Seit 150 Jahren
Herkunft: Region um Brüssel
Familie: Kreuzblütler
Verwandtschaft: Chinakohl, Radieschen, Rettich, Kren, Broccoli, Grünkohl, Kohl, Kohlrabi, Kresse, Karfiol, Rotkraut, Weißkraut
Reich an Kalium, Magnesium, Calcium, Phosphor, Eisen, Provitamin A, Vitamin C, B-Vitamine, Eiweiß, Ballaststoffe
Leicht verdaulich, im Winter spendet er viele Vitamine.
Wissenswertes
Als eine der jüngsten Kohlarten entstand Rosenkohl vor etwas mehr als hundert Jahren in der Gegend von Brüssel. Anbauschwerpunkte in Europa liegen heute in den Küstengebieten der Nordsee und des Atlantiks, in Großbritannien, den Niederlanden und in Frankreich. Bei uns beginnt die Ernte Ende August und geht bis in den Dezember. Der Hauptanteil der Importe kommt aus den Niederlanden. Der Rosenkohl, auch Brabanter, Brüsseler oder Sprossenkohl genannt, ist eine Triebknospe, die sich in denAchseln der Stängelblätter bildet und als walnussgroßes Röschen geerntet wird. Diese bestehen aus zahlreichen dicht auf- und übereinander liegenden Blättchen. Die Röschen können teils mehr als 4 cm Durchmesser erreichen. Die meisten Sorten sind hell- bis dunkelgrün. Rosenkohl enthält viel Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe und wichtige Mineralstoffe, vor allem Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium und Eisen. Der herzhafte und bissfeste Rosenkohl eignet sich als Gemüsebeilage zu Fleisch-, Wild- oder Geflügelgerichten.