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Chinakohl
Kultiviert: Seit dem 5. Jahrhundert
Herkunft: China
Familie: Kreuzblütler
Verwandtschaft: Radieschen, Rettich, Kren, Broccoli, Grünkohl, Karfiol, Kohl, Kohlrabi, Kresse, Kohlsprossen, Rotkraut, Weißkraut
Gut verdaulich sein, als Schonkost Kranken das Genesen erleichtern.
Außer in China findet man den verbreiteten Anbau von Chinakohl in Japan und in Taiwan. Nennenswerte Anbaugebiete in Europa sind die Niederlande, Italien, Spanien, Österreich, Israel und Deutschland. Durch die vielerorts eröffneten Chinarestaurants gewinnt der Lieblingskohl der Chinesen auch bei uns immer mehr Freunde. Im Unterschied zu den bekannten Kopfkohlarten besitzt der Chinakohl keinen Strunk, sondern die Blätter schließen sich zu einem ovalen, lockeren Kopf zusammen. Die leicht gewellten Außenblätter sind gelb- bis dunkelgrün, mit breiten, weißen Blattrippen; innen ist der Kopf gelb bis goldgelb. Im Geschmack ist Chinakohl angenehm zart, knackig-mild, dezent-kohlartig. Wichtige
Inhaltsstoffe sind:
Kohlenhydrate, Eiweiß, wertvolle Aminosäuren, geschmacksbestimmende Senföle,
Kalium, Calcium, Phosphor, Natrium, Eisen, reichlich Provitamin A und Vitamin C, B6, Niacin, Magnesium.
Der vielseitig verwendbare Chinakohl vereint die Vorzüge des Kopfsalates, des Weißkohls, der Endivie und des Wirsings. Ob als Salat oder Warmgemüse - für beides ist er gleichermaßen gut geeignet.