Der Dill wurde
Kultiviert: Seit 2000 v. Chr.
Herkunft: vermutlich Indien und Vorderer Orient
Familie: Doldenblütler
Verwandtschaft: Sellerie, Karotte, Petersilie, Fenchel, Koriander, Liebstöckel
Ätherisches Öl: D-Carvon, Limonen, Phellandren; Petroselinsäure
Verdauung fördern, Blähungen vertreiben.
Geschmack und Verwendung in der Küche:
Dill hat einen leicht flüchtigen appetitlich, holzigen Duft mit "frischer Brise" und einen kräftig würzigen erfrischenden Geschmack. Für Dillsuppe, feine Soßen, frische Salate (besonders Gurken), Tofu - und Fischsalate, Fischsuppen, Kochfisch, zu Tomaten, Quark, zum Einlegen von Gurken, zu Mayonnaisen, Dips, Kräuterbutter, Kräutersenf und Kräuteressigen eignet er sich besonders gut.
Wirkungsweise:
Dill wirkt blähungstreibend und wohltuend entspannend auf Magen und Darm, appetitanregend und verdauungsfördernd. In der Volksmedizin werden Dillfrüchte außerdem zur Anregung der Milchbildung verwendet.
Wissenswertes:
Für die Verwendung der Pflanze zur Anregung der Milchbildung werden bereits in alten Kräuterbüchern Rezepte erwähnt. Zum Beispiel heißt es im Anholter - Moyländer Kräuterbuch, einer Abschrift des Kräuterbuches von Johannes Hartlieb aus dem 15. Jh über den Dill u.a.: "...Wenn eine Amme den Samen des Krautes in Fleischbrühe oder auf sonstige Art trinkt, bringt es viel Milch. ..."*
Bild: Etak/pixelio