Diese robuste einjährige Pflanze, die aus Südeuropa und Vorderasien stammt, ist heute in ganz Europa und Noramerika heimisch. Allein schon wegen der besonderen Blüten lohnt es sich, sie anzupflanzen.
Geschmack und Verwendung in der Küche:
Borretschblätter riechen nach Gurken, schmecken leicht und erfrischend gurkenähnlich und ganz leicht zusammenziehend. Das frische Kraut eignet sich für frische Salate aller Art, in Dips und Mayonnaisen und Kräuterbutter (sehr fein gehackt), für "Grüne Soße", ältere Blätter zu Mangold oder Spinat gegeben verbessern Geschmack und Farbe. Die essbaren Blüten sind eine hübsche Dekoration in Salaten, und sommerlichen Getränken. Besonders hübsch sind in Eiswürfel eingefrorene Blüten - aber auch Kandiert als Dekoration für Kuchen und Dessert.
Zähe alte Blätter können kurz angebraten oder gedünstet und wie Spinat behandelt werden. In Italien mischt man z.Bsp. Borretsch zu Spinat oder mit Brotkrumen, Ei und Parmesan und füllt damit Ravioli oder andere Pasta. Die Türken würzen damit grüne Erbsensuppe. Borretsch passt zu Aal und anderen fettreichen Fischen, Kartoffelsalat, Quark, Jogurt und sommerlichen Softdrinks.
Er harmoniert mit Dill, Kerbel, Knoblauch, Kresse, Minze, Wiesenkopf oder Rauke.
Wirkungsweise:
Das Öl der Borretschsamen enthält, - ähnlich wie Nachtkerzenöl, Gamma - Linoleinsäure. Es eignet sich deshalb besonders gut zur Pflege von sensibeler, leicht reizbarer Haut z.B. bei Neurodermitis. Hier wird das Öl auch innerlich verwendet.