Nicht jeder hat so viel Glück wie wir, dank einer reizenden und akribischen Redakteurin auf Sardinien ist es uns gelungen die besten zu interviewen. Ich möchte mich hier ganz doll bei unserer freien Mitarbeiterin bedanken. Hier nun die Einleitung zu unserem Interview:
Kulinarische Reise durch Sardinien. Alta cucina zwischen Tradition und Innovation.
von Janny van Baars 
Über eines sind sich die sardischen Topköche einig. Eines ihrer wichtigsten Erfolgsrezepte ist Sardinien selbst.
Die Mittelmeerinsel mit ihrem unschätzbaren, unerschöpflichen Potential an kulinarischen Ressourcen, auch bedingt durch die Berührung mit den unterschiedlichsten Kulturen im Verlauf ihrer Geschichte, schafft die besten Voraussetzungen für eine Küche auf höchstem Niveau. Und doch scheint es so, als habe sich eine Gourmetküche im Sinne einer, sich mit den Tendenzen der Zeit entwickelnden, raffinierten Küche vielerorts nur sehr langsam entwickeln können. Vielleicht weil sich Sardinien mit ihrer Authentizität und Ursprünglichkeit hier selber genügte?
In meinen Interviews mit den sardischen Top-Köchen hat sich gezeigt, dass der Respekt vor den eigenen Traditionen und Erzeugnissen grundlegend ist und bleibt. Begriffe, welche die ursprüngliche sardische Küche am besten bechreiben sind Bodenständigkeit, Natürlichkeit, Einfachheit. Und gerade hierin liegt auch ihr Reichtum. Ein einfaches Stück Käse ist eben nicht nur ein einfaches Stück Käse, sondern in der Regel ein Naturprodukt, das die Aromen der Insel in sich trägt und von Ort zu Ort und von “Hand zu Hand” eine völlig andere Prägung im Geschmack entwickelt hat.
Auf meiner kulinarischen Reise durch Sardinien habe ich mich in alle Himmelsrichtungen aufgemacht, um einige der Top-Köche der Insel zu treffen und um zu entdecken, wie sie ihre sardische Küche interpretieren, wie sie ihre beruflichen Erfahrungen mit den reichen Schätzen der Insel in einen Topf bringen und wie ihr kulinarischer Spagat zwischen Tradition und Innovation auf dem Teller aussehen könnte. Festzustellen ist, dass der Zeitgeist in den Küchen Sardiniens mit Bravour Einzug gehalten hat, trotz mancher Schwierigkeiten vielleicht, ihn auch in Gegenden abseits der Costa Smeralda zu etablieren.
Und so wie es noch unedlich viel auf Sardinien zu entdecken gibt, wird meine Reise auf den Spuren der sardischen Gourmetküche weiter gehen.
Zunächst aber gilt mein herzliches Dankeschön allen Köchen, die sich bisher für ein Gespräch Zeit genommen und mir die Gelegenheit zu einem tieferen Einblick in ihre Arbeit gewährt haben. Gleichzeitig wünsche ich allen Blogbesuchern viel Spass beim Lesen meiner Interviews und viel Genuss auf Ihrer kulinarischen Reise durch ein alle Sinne erfreuendes Sardinien!
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