Ein Kontinent voller Hochgenüsse, und dennoch stets die gleiche Frage: Gibt es eine amerikanische Küche jenseits des Hamburgers? Well, sicherlich, aber eine Nationalküche wird sie, wie sonst in fast jedem Land der Welt, deshalb nicht. Überregional und damit prägend sind das Überflussangebot von Fast food, eine traditionell verschwenderische Fleischlust auf Riesensteaks und die allgemeinen Erwartungen an Üppigkeit bei allen Portionen bis hin zum Hummer oder dem als national empfundenen Clam Chowder (Fischeintopf).
Bundesstaatenweit gibt es auch eine ambitionierte Feinschmeckerküche mit allerbesten ausgebildeten Köchen, Clubs und mit renommierten Restaurants, aber dort essen zu gehen zelebriert eher von Status, als dass es von Kennerschaft zeugt. Dabei wird in den USA eines der schönsten Gourmets-Magazine („Saveur“) verlegt. Größere Schwierigkeiten macht der Sprachkomplex bezüglich der französischen Gourmetssprache, wettgemacht mit unbekümmerten Adaptionen und mit Abwandlungen von Rezepten, die Altweltgourmets nicht selten die Sprache verschlagen. Gewisse Spezialisierung hat aber auch Perfektion geschaffen: Barbecues sind eine US-Leidenschaft und große Kunst, die auch Industriesaucen nicht mindern, der obligatorische turkey (engl. = Truthahn) zu Thanksgiving wird zum perfekten Ritual im ganzen Land.
Doch stärker als anderswo wird in den USA der Inhalt in den Kochtöpfen von der Region bestimmt. Kreolische und Cajun-Küche überzeugen im Süden, im Südwesten beeinflusst Nachbar Mexiko (Tex-Mex), asiatisch geprägt ist die Kochkunst im pazifischen Westen. Viele ethnischen Küchen gibt es oft in Stadtvierteln, die ein perfektes Abbild der Urheimat sind. New York wäre nichts ohne die jüdischen Pastrami oder Bageles, ohne die italienische Gourmetszene, das ganze Land wäre kulinarisch ärmer ohne die Amerikanisierung diverser europäischen Küchen. Perfektes Marketing sorgt nicht nur für die landesweite Versorgung mit allen Produkten und seafood von drei Meeresküsten, sondern probiert auch ständig neue Kreationen aus purer Trendlust.
Die mexikanische Küche oder indianische Traditionen und deren Kräuter-, Nüsse-, Beerenkonsum sind darin Vorbilder und botanische Wildarten werden erfolgreich weitergezüchtet. Vermarktung ist alles, Standardisierung das Schönste, Kettenrestauration das Verlässlichste und Genuss per Franchising für Betreiber das Gewinnbringendste.
amerikanische Ernährungsgewohnheiten ...
Allgemeines zu Ernährungsgewohnheiten ....
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Hallo bin Koch, und arbeite zur zeit in Tarragona ( Spanien )in einer kleinen Bar mit Taeglich more...
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hallo Martin ! sehr gute Idee ,werde ich morgen mal in Angriff nehmen. viele grüsse aus more...