So gesund ist die mediterrane und speziell italienische Küche, das pfiffig Pharamaunternehmen schon Pillen mit deren gesunder Essenz an den Mann und die Frau bringen. Das den Konsumenten von derlei Chemie die wahren Gründe entgehen, die in den sinnlichen Genüssen liegen, ist eigene Schuld. Pasta, Parmesan, Olivenöl, Tomaten und Rotwein machen nicht nur gesund, sondern häufig und frisch genossen einfach nur glücklich.
Die cucina italiana ist mehr als nur beste Ravioli, Ricotta und Risotto, weit mehr als prima Pasta, Pizza und Polenta. Sie ist, wie viele andere Länderküchen, eine cucina der regionalen Spezialitäten, die Gourmets ein Reiseleben lang auskosten. In keinem anderen Land wird mit so viel schlichter Raffinesse so perfekt und ohne Pomp gekocht. Allein die 200 Sorten Pasta aus Mehl und Wasser sind mit oder ohne Ei ein Hochgenuss, Meerestiere und –früchte werden mit Liebe und Perfektion auf den Punkt gebracht, wo sie regelmäßig ein Gedicht verdienen.
Das regionenreiche Land gönnt seinen tafelfreudigen Bewohnern und Bewunderern zudem Produkte, die mit Lust und Phantasie genutzt erden und bereits die Vorspeisen so reichhaltig und vielversprechend machen. Die feinsten weißen Trüffel, stammen aus Alba. In Mittelitalien aber sind die schwarzen delikat und sogar alltägliche Küchenzutat.
Und wer weiß schon, dass im Piemont mehr Reis angebaut wird als in Resteuropa? Arborio, Carnaroli, Balbo oder Vialone nano sind beste Basis für ein wirklich gutes Risotto. Nur die schwarzen Friaul-Schweine dürfen für den luftgetrockneten San Daniele-Schinken ihr bestes Stück hergeben. Echter Balsamicoessig ist nur wirklich echt, wenn er vom „Tradizionale-Konsortium“ geprüft und in die genormte Kugelflasche gefüllt wurde. Nur ein Rindfleisch darf auch als vitellone verkauft werden: das der weißen Rinder aus dem Val de Chiana südlich von Arezzo. Auch hier überwacht ein Konsortium Aufzucht und Schlachtung. Die famosen Wildschweine im Latium und den Abbruzzen sind nicht nur wild, sondern werden tatsächlich gezüchtet, um dann als cinghiale, mit Pinienkernen und Rosinen gefüllt und in Essig und Zedernöl gebacken, in Würde zu enden. Das gleiche Schicksal ereilt die Hasen in der Provinz Siena, die als Schinken, prosciutto di lepre, nur aus Sinalunga kommen dürfen. Anders das abacchio, das geknüppelte Babylamm (von ital. bacchio = Knüppel, mit dem ein Tier vor dem Schlachten betäubt wird), das seinen Eigengeschmack regionalen Kräutern und Gräsern seiner jeweiligen Heimatweide verdankt. Selbst die schnöde Tomate mit Mozzarella, mit Basilikum der Salat in den italienischen Nationalfarben, hat noch ihre Geheimnisse: Als insalata caprese stammt sie aus Capri, nur mit Büffelmozzarella ist sie unnachahmlich.
In Sizilien wurde nicht nur Pizza erfunden. Das arabische Erbe der Insulaner ließ deren Heimat vor Italiens Stiefelspitze zum Mekka der Süßspeisen werden. Damit der obligate caffè den idealen Begleitespresso ergibt, wird italienischer Kaffee schwärzer geröstet; aber nur die Stadt Triest röstet immerhin so viel, dass sie sich die Kaffeehauptstadt Italiens nennen darf.
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einfach klasse sieht easy aus wir aber sicherlich schwer sein^^ sehr zu more...
achja ...Wasser nach bedarf zugeben aber ca 1 more...
Himbeer Dessing: Himbeeren Pürieren und durch ein feines Sieb streichen oder fertig aus Dosen more...