Und es war wieder mal so weit, gestern lief im Vox wieder die Kocharena. Diesmal sollte (wollte) sich Rainer Sass den fünf Kandidaten stellen.
Das Motto der Show:
"Es ist wie der Kampf zwischen David und Goliath: Kann ein talentierter Hobbykoch einen ausgekochten Profi wie Rainer Sass schlagen?" JA, kann er ...
Sass der von Anfang an absolut sympathisch und authentisch rüber kam, hatte jedoch sehr starke Gegner. Der erste Kandidat gewann gleich mehrere Gänge gegen ihn.
Es gab.
Toskanischen Fischeintopf als Vorspeise
Krosse Wachtel mit Pak Choi als Zwischengericht
Beim anrichten fand ich den Teller von Rainer Sass optisch gelungener, nicht so ein Durcheinander wie beim Kandidaten. Auch dieser Gang geht an den Kandidaten, was Sass aber auf Grund seiner TV - Erfahrung locker wegsteckt.
Ragout fin im Blätterteig mit Sauce Hollandaise als Zwischengericht
Ja hier unterscheiden sich die beiden Varianten doch gewaltig, mit Königinpasteten hat das nicht sehr viel am Hut gehabt. Reiner Sass machte ein " Gewölbe " und der Kandidat ein Sandwich, beides nicht sehr ansehnlich.
"Zur Herstellung der Teighüllen werden aus Blätterteigplatten mehrere runde, etwa handtellergroße Scheiben ausgestochen, je eine zur Seite gelegt und bei den übrigen noch das Innere ausgestochen, so dass sie Ringe ergeben. Mehrere diese Ringe werden mittels angeschlagenem Eiweiß auf eine Scheibe geklebt. Beim Backen gehen sie zu einer zylindischen Becherform auf, eine kleinere Scheibe dient später als Deckel."
Das Ragout Rezept hat jeder der beiden etwas abgewandelt, der Jury ist dieses auch nicht verborgen geblieben.
Ragout fin (von französisch ragoût fin, „feines Ragout“) Nach fein hat es von meinem Platz aus nicht ausgesehen, eher nach recht groben Stücken.
Die Jury entscheidet sich für die Gewölbe - Variante von Rainer Sass.
Lammrücken mit Artischocken und Polenta zum Hauptgang
Die Artischocken haben mich eher an Poviraden erinnert, solch kleine Dinger zu verarbeiten macht in der Kürze sicherlich keinen Spaß. Viel kann man zu diesem Gang nicht sagen nur so viel, das die Art und weise wie der Kandidat angerichtet hat, ihm noch einige Pluspunkte eingebracht haben.
Der Gang ging an den zweiten Kandidaten ...
Kaiserschmarren zum Dessert
Kommen wir zu Reiner Calmund´s Lieblings -Gang, dem Dessert. Kaiserschmarrn (auch: Kaiserschmarren), eine verfeinerte Form des Schmarrns, ist eine Zubereitung aus Palatschinkenteig und zählt zu den bekanntestenSüßspeisen der österreichischen Küche. Ja was soll man da sagen - auch dieser Gang geht an den Kandidaten.
Pech für Rainer Sass, das war wohl nicht sein Tag. Holger Zurbrüggen der Kandidaten - Trainer hat ganze Arbeit geleistet und seine Schützlinge sehr gut vorbereitet.
Über Rainer Sass
Rainer Sass, 1954 in Hamburg geboren, lernte nach der Schule in einem Autohaus Kaufmann. Später wechselte er in die Versicherungsbranche. Hauptberuflich arbeitet er auch heute noch als selbstständiger Versicherungskaufmann. Das Kochen, seine Leidenschaft ist sein zweites berufliches Standbein und mit diesem anfänglichen Hobby hat Rainer Karriere gemacht:
Seit Mitte der achtziger Jahre kocht Sass schon vor Publikum: Er war damals als Pressesprecher der Stader Feuerwehr beim Übungsspringen neben das Tuch gefallen, hatte sich dabei schwer verletzt und so lernte er einen Reporter des NDR kennen, der über den Unfall berichtete.
Den Weg zunächst ins Radio und dann ins Fernsehen bahnte sich Rainer selbst - mit seinem wortgewaltigen Charme und mit zwei Flaschen Wein bewaffnet ging er vor 14 Jahren zu N 3. Die Redakteure waren begeistert.
Damals wie heute ist Rainer Sass mit Leidenschaft bei der Sache.
"Ich habe immer schon fünfzig Ideen im Voraus. Überall wo ich bin, habe ich ein Diktiergerät dabei und spreche meine Rezepte und Geschichten drauf." Morgens unter der Dusche, auf dem Weg ins Büro, beim Kunden am Küchentisch kommt Rainer Sass auf den Geschmack.
Das Kochen hat Rainer im Alleingang gelernt. Er hospitierte bei Eckart Witzigmann in München, bei Hans-Peter Wodarz in Wiesbaden und schaute den Sterneköchen an der Elbchaussee in die Töpfe.
Er kocht täglich in seinem Einfamilienhaus in einem kleinen Ort bei Stade. „Kochen muss Spaß bringen und gutes Essen bringt gute Laune“, so lautet sein Credo.
Beim Kochen hat Rainer Sass einen kompromisslosen Qualitätsanspruch, denn für ihn beginnt der Spaß bei der Auswahl der Produkte, die er verarbeitet. Die müssen immer hochwertig und frisch sein. Das ist für ihn die Basis eines guten Essens.
Am liebsten kocht Sass mit ökologisch angebauten Produkten und Fleisch von Bio-Bauern.
Rainer Sass nennt sich selbst „Volkskoch“ und versteht sich als Botschafter des guten Geschmacks und der gehobenen Eß-Kultur:
„Leider hat das Fast- und Billig-Food auch in Deutschland eine steile Karriere gemacht und das muß endlich aufhören“.
Sass liebt Norddeutschland. Zur Entspannung hört er Jazz und genießt guten Wein. Regelmäßig gönnt er sich ein verlängertes Wochenende in Paris, Sylt oder Cuxhaven.
Seine kulinarischen Lieblings-Standorte in Deutschland sind Hamburg, Sylt, München und Berlin.
Er ist halt kein Sternekoch...
...aber ob er nicht kochen kann? Ich glaube doch!
Also mal ehrlich, ich habe die Sendung sehr genau gesehen und bin doch etwas erstaunt.
Sass zeigte seine Lammrücken sogar noch aufgeschnitten...wenn der zäh war, behaupte ich, Horrmann hat keine Ahnung.
Beim Kaiserschmarn angekommen konnte ich nur noch lachen. Der vom Kandidaten war eine reine Zumutung! Angebrannt (er musste Teile daraus wegschmeissen) und zum verrührten Pfannkuchen verkommen, behaupteten die Leute, er wäre "fluffiger" als Sass seiner...
Ich glaube, das Sass hier einmal mehr zum Sündenbock herhalten musste, damit mal ein Kandidat gewinnen würde.
BTW: Ich komme übrigens aus NRW und mag ihn auch nicht gerade besonders (ich mag die z.T. immer wieder aufkommende Hamburger Arroganz nicht)...aber das hat keiner verdient.
Rainer Sass kann nicht kochen
Bei vier von fünf Gängen verlor der TV-Brutzler Rainer Sass gegen Amateure. Den "Die Kocharena"-Juroren Heinz Horrmann, Katja Burghardt und Reiner Calmund mundete sein Essen wenig.
Die Vorspeise "Toskanischer Fischeintopf" und der Zwischengang "Krosse Wachtel mit Pak Choi" waren den Feinschmeckern zu wenig gewürzt, beim Hauptgang "Ragout fin im Blätterteig" rettet ihn das Votum von Katja Burghardt. Doch das Debakel war nicht aufzuhalten: beim "Lammrücken" (zu zäh) und "Kaiserschmarn" (noch zäher) urteilte Heinz Horrmann vernichtend.
Beide Gänge hätte er im Restaurant zurückgehen lassen.
Brauchen wir so etwas ...?
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@ le chef bist du bei uns online ? wenn nein hole das doch einfach nach. Also zu deiner Frage more...
Wie bekomme ich das genau mit der Spirale aus der Masse hin? Hab schon so einiges versucht und bin more...
Diese Videos sind echt toll gemacht, bin beeindruckt. Hehe, sogar mit einzelnen Bildern, das ist more...