Der sympathische Koch mit der Baseballmütze, die mittlerweile schon sein Markenzeichen geworden ist,kämpfte gestern gegen 5 (3) Hobby Köche.
Das gab es gestern Leckeres ...
Apfel-Sellerie-Suppe mit Flusskrebsen / Gewinner Andreas C. Studer
mit frischen Krebsen, Studer "kastriert" (so nennt man in der Schweiz, das entfernen des Darms) seine Krebse, frittiert Selleriechips für die Deko, ansonsten ist nicht viel Aufregendes bei diesem Gang.
Die Wertung:
Alle gehen an die Bewertung anders heran: Frau Burghardt beginnt meist da, wo Sie die Optik besser findet und Calli isst sich einfach von rechts nach links durch.
Frau Burghardt vermisst in der Suppe von Studer die Krebsschwänze und findet, dass er gerade frisch verliebt sein muss, da der Salzgehalt sehr hoch ist. ( Studer grinst und bestätigt eine neu Liebe ... ) Die Suppe des Kandidaten schmeckt zwar, ist aber einfach zu dick ...
Herr Horrmann schließt sich dieser Meinung an - er hat auch keine Krebsschwänze in seiner Suppe. Die Suppe des Kandidaten vergleicht er mit Grießbrei und die gebratene Apfelscheibe mit einem Bremsklotz...
Calli meint beide Suppen seien geschmacklich absolut in Ordnung, die vom Kandidaten ist ihm auch einfach zu dick, Studer gewinnt bei Ihm - Calli hatte ja schließlich auch die ganzen Krebsschwänze seiner Kollegen bekommen.
Wie man sieht, neigen frisch Verliebte manchmal auch noch zur Vergesslichkeit ...
Salat vom Schwarzfederhuhn mit Chili / Gewinner Andreas C. Studer
Hier wird eine sehr eigenwillige Rezeptur durch die Kandidatin gekocht: Sie nimmt Scheiben eines Christstollens und brät diese in der Pfanne an, sticht anschließend runde Teile davon aus. Zu Ihrem Huhn gibt es eine Rotweinsabayone, die nicht nur optisch einiges rausholt.
Die Wertung:
Herr Horrmann ist über den Stollen erstaunt, findet es aber noch kulinarisch vertretbar. Studers Variante ist saftiger und professioneller angerichtet, trotzdem vergibt er für beide die gleiche Punktzahl.
Calli findet beide lecker. Beide bekommen ebenfalls gleiche Punkte.
Frau Burghardt muss nun die Entscheidung fällen, wer diesen Gang gewinnt. Die Rezeptur der Kandidatin ist geschmacklich gut jedoch ihr zu avantgardistisch. Studers Interpretation des Gerichts überzeugt durch eine ausgewogenere Gewürzmischung und mehr Saftigkeit beim Schwarzfederhuhn, er gewinnt diesen Gang ebenfalls.
Rotbarbe mit orientalischem Couscous / Gewinner der Hobby Koch
Der neue Kandidat hat erst 2 Stunden vor der Sendung gelernt, wie man eine Meerbarbe filetiert. Er verliert jedoch zum Ende hin den Überblick und wird nicht richtig fertig.
Herr Horrmann wird gefragt wo er denn seine Kenntnisse übers Kochen her hat und wie er zum Gastro - Kritiker wurde. Zitat:" Bei mir war die journalistische Basis da und dann habe ich in 25 Jahren, fast mit allen großen Köchen der Welt mal kochen dürfen und habe mir vieles abgeguckt und dadurch auch ein bisschen differenzieren gelernt. ... " ah ja ...
Die Wertung:
Reiner Calmund beginnt - viel zu sagen hat er nicht, er ist kein Freund von Meerbarbe und auch nicht von Couscous.
Herr Horrmann - ... gut gebratene Rotbarbe beim Kandidatenteller, bei Studers Meerbarbe soll die Galle angepickt worden sein - aber gut präsentiert. Punktabzug
Frau Burghardt - gut gewürzt, angenehme Schärfe beim Couscous, Rotbarbe bei ihr in Ordnung - Studer bekommt für mehr Kreativität auch mehr Punkte
Unter dem Strich kommt der Kandidat auf einen Punkt mehr und gewinnt diese Runde. Jedoch kann ich mir die Wertung von Herrn Horrmann nur sehr schwer vorstellen. Tut mir leid Herr Horrmann, das mit der Galle glaube ich Ihnen nicht!
Hier mal der Steckbrief einer Rotbarbe zur Veranschaulichung:
Deutsch Rotbarbe
Engl. Red mullet
Franz. Rouget, rouget barbet
Ital. Triglia di fango, triglia minore
Span. Sargo
Seefische, die keiner Familie von Speisefischen angehören.
Hauptsächlicher Vertreter der Barben; daneben gibt es noch die
gestreifte und die graue Meerbarbe.
Das Fleisch der gallenlosen Barben ist von feiner Qualität und
fettarm. Die Rotbarbe wird etwa 30 cm lang, hat grosse Schuppen und
trägt am Unterkiefer zwei Bartfäden. Sie lebt vorwiegend im
Mittelmeer.
Die bis zu 40 cm lange gestreifte Meerbarbe lebt an den Küsten
Madeiras, der Westafrikanischen und der französischen Atlantikküste.
Die 30 bis 50 cm lange graue Meerbarbe lebt im Mittelmeer, Atlantik
und in der Nordsee.
Spanferkelkarree mit blauen Kartoffeln und Ingwer-Karotten / Gewinner der Hobby Koch
Der Kandidat zweifelt an seiner Interpretation des Gerichts ...
Die Wertung:
Frau Burghardt - der Kandidatenteller wird in der Luft zerrissen - Fleisch zu klein, nicht kross angebraten, Kartoffeln zu mehlig und die Ingwernote bei den Karotten lässt sich nur erahnen. Ganz im Gegenteil die Kreation von Studer - alles Top, so muss ein Spanferkelkarree schmecken, die Vitelotte waren perfekt gegart und bei den Ingwer Karotten harmonierte ebenfalls alles.
Herr Horrmann - So! der Teller des Kandidaten wird hier als misslungen und geschmacksneutral eingestuft. Studers Teller dagegen weist eine tolle Kombination des Ingwer - Karotten - Gemüses auf, sehr gut gebratenes Spanferkel und die Kartoffeln treffen ebenfalls seinen Geschmacksnerv.
Reiner Calmund - leider zu wenig Fleisch und bei Studer einfach zu roh für ihn - geschmacklich jedoch vollkommen in Ordnung ...
Nach der Punktvergabe stehen beide gleich auf, somit gewinnt wieder der Kandidat, hier kann ich dann langsam nur noch den Kopf schütteln.
Topfenknödel mit Nashi-Birne / Gewinner der Hobby Koch
Die Wertung:
Frau Burghardt - Studers Nashi Birne ist ihr zu hart, Knödel zu fest, aber hat einen leckeren Marzipankern. Der Kandidatenteller trifft da eher die Zustimmung
Herr Horrmann - Studers Birne ist ihm ebenfalls zu hart und mit seinen Topfenknödeln könne man kegeln ... . Er befindet auch den Kandidatenteller als geschmacklich und fachlich besser gelungen.
Reiner Calmund - Mein Gericht, Süßspeisen und Fußball, das ist mein Leben. Er vergibt Studer einen Sonderpunkt für den Marzipankern - der Rest kann auch ihn nicht überzeugen.
Auch dieses Gericht gewinnt der Kandidat, die Reise sei ihm hiermit gegönnt.
Leider ist wieder ein langer Abend vergangen und Anregungen gab es nur wenige. Die Kreation der Kandidatin mit der Stolle und der Rotweinsabayone zum Schwarzfederhuhn, werde ich jedoch mal ausprobieren, der Rest ist eben doch nur eine Unterhaltungsshow.
Was sagt Studer über sich.
"Aufgewachsen und zum Koch ausgebildet wurde ich im Berner Oberland in der Schweiz. Meine Lehr- und Wanderjahre brachten mich nach Zürich, wo ich in einigen Spitzenhotels kochte.
Mit dem Diplom der Hotelfachschule Thun in der Tasche, sorgte ich im Zürcher Hauptbahnhof für frischen Wind als Verkaufsleiter der gesamten Gastronomie.
In Mexiko habe ich schließlich gelernt, mit Chilischoten umzugehen und auf dem Heimweg gleich noch die US-Küche in Miami und San Francisco kennen und lieben gelernt.
Ab Sommer 1997 wirbelte ich acht Jahre mit Baseballmütze und viel Spaß im „Kochduell” auf Vox am Herd. Seit Herbst 2001 bin ich zur Primetime auch in meiner Heimat in der Koch- und Quizshow „al dente” auf SF1 zu sehen. Sendungen für das ZDF und 180 Sendungen für das Sat.1 Frühstücksfernsehen folgten. Bei Johannes B. Kerner koche ich öfters am Freitag Abend.
In meiner Freizeit schreibe ich an meinem ersten Krimi. Nichts Autobiografisches, aber es kommt auch ein Koch drin vor!"
E-Mails für mich: mail@studiOnline.de Herziche Grüße aus der TV Küche Andreas C. Studer & Miele

das schwein von studer war mehr als peinlich . dieser sogenannte starkoch sollte vorher besser überlegen , ob er zu so einer sendung geht . bei sass kann man das ja noch verstehen , der hat ja nicht mal koch gelernt . aber bei studer.....ziemlich mau abgeschnitten !
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oky danke gruß more...
hallo alex! ca. auf eine Terrine mit der Länge von 20 cm .1 große Orange 10 kleine Zweige vom more...
Schön jemand aus der alten Zeit vom Parkhotel Weißes Lamm Augsburg zu finden. Leider gelang es mir more...