Champagnertypen ...

2007- 14.Dezember - 17.50 Clock - Stefan Nagel

Extra-brut:

Auch Brut non dosé, Brut Nature, Ultra Brut, Brut Zéro, Brut Intégral; es ist ein nicht dosierter Champagner, der von Natur aus weniger als 2 g/1 Restzucker aufweist.


Brut:

Er enthält eine geringe Dosage, deren Obergrenze auf 15 g/~ Zucker festgesetzt ist.champagner1_400


Sec:

Obwohl er trocken heißt, hat ihm der liqueur d'expédition immerhin zu 17-35 g/1 Zuckergehalt verholfen.


Demi-sec:

Vorwiegend zum Dessert gedacht, bewegt sich der Zuckergehalt halbtrockenen Champagners bei 33-50 g/l.
 

 

Foto:kfm/pixelio

Doux:

Der Zuckergehalt des selten gewordenen Süßen übersteigt die Grenze von 50 g/l.


Brut sans millésime:

Der Trockene ohne Jahrgangsangabe ist das individuelle Aushängeschild jedes Champagnerhauses, denn er stellt 80 % des Gesamtumsatzes. Sehr unterschiedlich.


Blanc de Blanc: champagner2_400

Nur aus der weißen Chardonnaytraube gekeltert, ist er in der Regel frisch und lebendig und ein guter Aperitif.


Blanc de Noir:

Nur aus den dunklen Trauben von Pinot Noir und/oder Pinot Meunier besitzt er kräftigere Struktur und Frucht.


Crémant:

Champagner mit geringerer Kohlensäure, weniger schäumend, weiniger; der aus Cramant ist der gesuchteste und nicht mit Crémants anderer VVeinregionen zu verwechseln.


Rose:

Selten aus roten Trauben mit etwas Schalenkontakt, häufiger aus einer Mischung von Rot- und Weißwein komponiert; oft kräftiger und fruchtiger, dann besser zum Essen geeignet.
 

Foto:ulikat/pixelio

Millésimé:

Jahrgangs-Champagner stammen nur aus Jahren mit besonders guten Bedingungen, werden drei, oft sechs Jahre gealtert, besitzen mehr Volumen und Körper (was sie eher zu Essensbegleitern bestimmt) und reifen mehrere Jahre gut in der Flasche weiter.


Cuvée Prestige etc.:

Diese Luxusabfüllungen oft in kostspieliger Ausstattung bieten auch an Champagner das Optimum. Meist handelt es sich um lange gereifte Weine aus besonders großen Jahrgängen, von denen einige legendären Ruf und ebensolche Preise besitzen.
 

Subject: Getränkekunde

1 Comment

boris maskow 25.Mai 2008, 13.23 Clock

Zur Zeit in Mode sind die besonders herben Exemplare:

Brut Nature, Brut Zéro, non-dosé, Zéro-Dosage:
Deren Zuckergehalt liegt unter 3 g/l; diese Angaben dürfen nur für Erzeugnisse verwendet werden, denen nach der Schaumbildung kein Zucker zugesetzt wurde.

Verbreitet sind auch Namen wie Ultra Brut, Brut de Brut, Brut Intégral für außergewöhnlich herbe Champagner.

Extra Brut:
Der Dosagezucker, liegt zwischen 0 - 6 g/l.

Ermöglicht der Zuckergehalt des Erzeugnisses die Angabe von zwei in Absatz 1 aufgeführten Begriffen, so darf der Hersteller oder Einführer nur einen davon nach seiner Wahl verwenden.

Rechtsquelle ist:

Anhang VIII, D. Ziff. 3 zur Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 des Rates vom 17. Mai 1999 über die gemeinsame Marktorganisation für Wein.

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